DSP-Sattelkörung und Auktionsergebnis 2019

Quo Vadis, Foto: KrenzPreisspitze 2019
*2014 Scrollan von San Amour - Fidermark
Foto: Krenz

Marbach. Drei talentierte Hengste mit modernen Abstammungen überzeugten die Körkommission und schafften das Urteil „gekört“.
Der springbetonte Fuchshengst „Luc Skywalker“ von Landskron-Dinglinger/Grundsteins Erbe überzeugte durch seine Übersicht im Freispringen mit sehr guter sportlicher Einstellung. Seine Züchterin Annekatrin Hild /Berlin entsandte ihn schon vorab zum 14-Tage-Test, den er mit Bravour bestand. Der über die Auktion verkaufte Hengst wird im Haupt- und Landgestüt seine neue Box beziehen.
Ebenfalls gekört wurde der typvolle, im mittleren Rahmen stehende Nachkomme des Quotenkönigs „Quo Vadis“. Geschlossen, bergauf und bereits gut ausbalaciert zeigte sich der bunte, Fuchshengst an allen Tagen. Sein Züchter Anton Herre paarte den unter Isabelle Werth erfolgreichen Grand Prix Sieger mit der dressurbetonten Stute Londandi von Londonderry – Warkant.
Ebenfalls gekört wurde der Hengst „Geniel“ - aus Schweizer Besitz. Der maskulin auftretende Hengst im großen Rahmen von Goldberg-Don Frederico/Filon d`Or ist mit sehr ansprechenden Grundgangarten ausgestattet. Züchter des bereits turniererprobten Youngsters ist Lothar Wanner. Dr. Carina Krumbiegel, Zuchtleiterin Pferdezuchtverband Baden-Württemberg und Mitglied der Körkommission:“ Wünschenswert wäre natürlich ein größeres Körlot. Die Sattelkörung ist eine weitere Plattform für unsere Züchter, die noch besser genutzt werden könnte.

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30 Auktionskandidaten kamen am Sonntag unter den Hammer von Hendrik Schulze Rückamp. Teuerstes Pferd wurde der lackschwarze bereits gekörte Hengst „Shaolan“ von Shomari S-Levisto/Rubinstern Noir. Von der Züchtergemeinschaft Schulz/ Zeulenroda ausgestellte Beau erzielte einen Zuschlag für Österreich von 54.000 €. Die auffällige Dreijährige „Florestine“ von Fürsten-Look-Diamond Hit/Florestan I aus der Zucht von Helga Kornmayer aus Überlingen war einer Käuferin aus der Schweiz 46.500 € wert. Im Ländle verbleibt  das teuerste Springpferd der Kollektion, „Lasandro“ von Larcon-Sandro/Gotthardsen. Der aus der Zucht von Hans Schlachter, Neuburg stammende Dunkelbraune wurde für 40.000 € verkauft und war auch der am Höchsten versteigerte Wallach des Lots.

Der Durchschnittspreis der diesjährigen Auktion beträgt bei den Reitpferden 23.370 €, bei den Hengsten 19.700 €. Die gekörten Hengste erzielten im Schnitt einen Verkaufspreis von 28.500 €. Norbert Freistedt, Vermarktungsleiter Baden-Württemberg, äußerte sich nach der Veranstaltung erfreut über die sehr gute Verkaufsquote. „Besonders gefreut habe ich mich über das hohe Auslandsinteresse, ein Drittel der Pferde ging in die Schweiz, Österreich, USA und Frankreich. Die allermeisten Aussteller haben Preise realisiert, die ihren Erwartungen entsprachen und in vielen Fällen auch deutlich darüber lagen.“

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