Vielseitigkeit pur

Haflinger

Wie vielseitig einsetzbar diese Rasse ist, dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben: ob vor der Kutsche, in der Dressur, auf dem Springplatz, unter dem Westernsattel, zum Voltigieren für die Kleinsten, in der Hippotherapie oder einfach als Freizeitpferd, überall ist der Haflinger zu Hause und wird von allen geschätzt.

Ursprünglich aus Tirol stammend, wo "249 Folie", der Sohn des orientalischen Hengstes "133 El Bedavi XXII" die Rasse begründete, wurden die ersten Tiere in den 50er Jahren nach Sachsen importiert. In mehr als 45 Jahren Zuchtarbeit wuchs der Bestand auf heute knapp 500 Zuchttiere an. Zuchtziel ist ein typvolles, korrektes, leistungsbereites und umgängliches Pferd mit genügend Substanz im Fundament, dazu ausgezeichneten Bewegungen, welches farbrein und mit wenig Körperabzeichen ausgestattet sein soll.

Seit den 50iger Jahren ist diese Rasse ein fester Bestandteil der Sächsisch-Thüringischen Pferdezucht. Durch die geographischen Gegebenheiten ist das Zuchtgebiet für die Haflinger geradezu ideal. Die erfolgreichen Haflinger aus Thüringen und Sachsen stellen die zu nationalen und internationalen Anlässen immer wieder unter Beweis. Hervorzuheben sind hierbei besonders die Zuchtstätten in Jena, Meura, Marienberg und Groß Klessow.