Bundeschampionate in Warendorf

Hot Black Girl v. Hot Spirit
Z/B: Babett Bischoff, Bobritzsch
F: Klaus Seifert, Dresden Charlott v. Colestus
Z/B: Henry Heckel, Lengenfeld
R: Hardy Heckel, Lengenfeld
Bild: Björn Schröder Lena-Bellini v. Monte Bellini
Z/B: Henry Heckel, Lengenfeld
R: Hardy Heckel, LengenfeldNelson’s Diamont v. Speyksbosch Nelson
Z:Jens und Anke Koch, Kraftsdorf
B:
R: Josefine Franke, WeimarMajestro v. Mr. Tarek
Z: Heike Hörnlein, Oberpörlitz
B:
R: Anja Schöniger, LengenfeldBe my Bodyguard v. Blanchet
Z: Barbara Holz-Zwaniecka
B: Eva-Maria Gamroth, Gifhorn
R: Laura HenningHannes B v. Cellestial
Z/B: Olaf Burmeister, Wiendorf
R: Andreas Brandt Palm Beach v. Palmares
Z/B: Tanja Schramm, Illmenau
R: Andreas Brandt

Gute Bilanz für Deutsche Sportpferde und Reitponys aus Sachsen und Thüringen

Warendorf. Mit neun Finalplätzen und einem Bundeschampion fällt die diesjährige Bilanz des PZVST sehr positiv aus. Und das, obwohl sich im Vorfeld die geburtenschwachen Jahrgänge mit recht geringen Qualifikationszahlen bemerkbar gemacht hatten.

Bei den älteren Fahrpferden begeisterte die sechsjährige Stute Hot Black Girl v. Hot Spirit Zuschauer und Richter gleichermaßen. An den Leinen von Fahrer Klaus Seifert aus Dresden holte sich die im Vorjahr viertplatzierte Rappstute diesmal souverän den Titel. Züchterin Babett Bischoff aus Bobritzsch war zugleich Beifahrerin und hatte somit einen großen Anteil am Titelgewinn.

Im Springparcours war es wieder einmal Hardy Heckel, der mit seinen beiden Vorjahresfinalistinnen Charlott und Lena-Bellini erneut zu den Besten gehörte. Die sechsjährige Colestus- Tochter Charlott landete im finalen Stechparcours mit fehlerfreier Runde auf Rang sieben. Die von Doppelbundeschampion Monte Bellini abstammende Lena-Bellini belegte im Warendorfer Youngster Championat für Siebenjährige Springpferde mit einem Abwurf Rang dreizehn. Beide Stuten stammen aus der Zucht von Henry Heckel aus Lengenfeld. Zu den Finalteilnehmern im Springparcours zählte auch der von Jens und Anke Koch in Kraftsdorf gezogene Reitponyhengst Nelson’s Diamont v. Speyksbosch Nelson. Wie ihr Pony gehörte auch Reiterin Josefine Franke zu den Bundeschampionatsneulingen. Die Schülerin aus Weimar steuerte den Fuchshengst über Platz fünf in der Qualifikation ins Finale und landete dort an elfter Stelle. Zudem starteten die beiden auch noch bei den Vielseitigkeitsponys und erkämpften sich dort mit Rang sieben ebenfalls einen Platz unter den Top Ten. Nun um ein Zehntel verpassten Anja Schöniger und Majestro v. Mr. Tarek hier einen Platz auf dem Treppchen. Der von Heike Hörnlein gezogene Dunkelbraune landete auf einem guten vierten Platz. Fünfter wurde Be my Bodyguard v. Blanchet. Barbara Holz-Zwaniecka ist Züchterin des damit bestplatzierten fünfjährigen Geländeponys, das von Laura Henning vorgestellt wurde. Auch Linee Sophie Bohlinger schaffte es mit ihrem Bon Jovi Nachkommen Bob Dylan über den Sieg in der Qualifikation ins Finale, konnte mit ihrem Pony aus der Zucht von Jeannette Bohlinger aus Chemnitz nach zwei Verweigerungen den Parcours aber leider nicht beenden. Ähnlich erging es dem bei den fünfjährigen Vielseitigkeitspferden dem Cellestial Nachkommen Hannes B, der sich unter Andreas Brandt mit 8,5 direkt qualifizieren konnte, im Finale aber ebenfalls an einer technischen Klippe scheiterte. Bei den sechsjährigen Vielseitigkeitspferden sprang Stefanie Böhe mit dem Vorjahresvierten Palm Beach v. Palmares – Lafitte aus der Zucht von Tanja Schramm über den Umweg des Kleinen Finales in die Endrunde der besten 15. Das Paar schied nach einem unglücklichen Sturz leider aus.

Text u. Bild: KW


Moritzburger Championatstage 2017 – Bundeschampionat Schweres Warmblut und Deutsches Fahrponychampionat

Bundeschampion 4- und 5jährige Schwere Warmblüter: Tara v. Epilog - Lord Brown I; Zü./ Bes.: Christiane Herzberg-Kaufung, Kirchworbis an den Leinen von Karl-Heinz FinklerBundeschampion 4- und 5jährige Deutsches Fahrpony: Delia v. Hesselteichs Grimaldi - Sir Charles; Zü./ Bes.: Ulrich Müller, Werdau an den Leinen von Bettina WinklerBundeschampion 6- und 7jährige Schwere Warmblüter: Veritabel FST v. Veritas - Ellington; Zü.: Albrecht Weichold, Mockritz; Bes.: Sächs. Gestütsverw. Landgestüt Moritzburg an den Leinen von Dirk HofmannBundeschampion 6- und 7jährige Deutsches Fahrpony: Maruscha N v. Antares N - Mangold; Zü.: Kerstin Hansen-Baig, Großenwiehe; Bes.:Vilica A. Hansen GmbH an den Leinen von Louise Hansen

Tara und Veritabel FST sind die ersten Bundeschampions des Jahres, Delia und Maruscha N die neuen Fahrponychampions

Moritzburg. Am vergangenen Augustwochenende wurden auf dem Gelände des Landgestüts Moritzburg zur 16. Auflage der Moritzburger Championatstage die ersten Bundeschampions des Jahres sowie die Deutschen Fahrponychampions gekürt. Bei den vier- und fünfjährigen Schweren Warmblütern gewann die 5jährige Stute Tara, bei den sechs- und siebenjährigen der sechsjährige Hengst Veritabel FST den Titel. In den Entscheidungen um die Titel des Deutschen Fahrponychampionats hatten bei den vier- und fünfjährigen Delia und bei den sechs- und siebenjährigen Maruscha N die Nase vorn.

Bei den Schweren Warmblütern konnte sich in der jüngeren Altersklasse die Epilog-Lord Brown I-Tochter Tara an den Leinen von Karl-Heinz Finkler an die Spitze des hochkarätigen Finalfeldes setzen. Die Richter Elimar Thunert und Bettina Rigbers-Böhnisch sahen die Siegerin der 1. Qualifikation auch im Finale mit insgesamt 17,1 Punkten vorn. Da sich auch der Fremdfahrer Christian Koller begeistert zeigte und als Fremdfahrer eine 9,5 für das Gefahrensein vergab, war der Stute aus der Zucht von Christiane Herzberg-Kaufung der Sieg nicht zu nehmen. Platz zwei erreichte der aus der Zucht von Werner Rabe stammende Celsius-Sohn Capitano, mit Dirk Hofmann an den Leinen. Der Moritzburger Landbeschäler erhielt seitens der Richter 16.84 Punkte und vom Fremdfahrer die Note 9,1. Auf den 3. Platz gelangte Erle, eine Lombard-Tochter aus dem Züchterhause von Elisabeth Kamps. Einspänner-Kaderfahrerin Marlen Fallak, die insgesamt drei Pferde direkt über die erste Qualifikation in das aus acht Pferden bestehende Finale fuhr, war die Fahrerin der vierjährigen Rappstute. Das Gespann erhielt 16,5 Punkte von den Richtern und eine Fremdfahrernote von 8,1.

Bei den sechs- und siebenjährigen Schweren Warmblütern siegte der sechsjährige Moritzburger Landbeschäler Veritabel FST von Veritas (Zü.: Albrecht Weichold), noch einmal bestens von Dirk Hofmann in Szene gesetzt. Auch das Gespann gewann die Einlaufprüfung, siegte dann im Finale Teil A, dem Dressurteil (8,0) und baute seine Führung mit dem Sieg in der Kombinierten Einspännerprüfung mit Geländehindernissen der Kl. M (8,57) noch einmal aus. Lexter von Lord Brown I (Zü.: Johannes Lukasch) gelang an den Leinen von Birgit Barre ein sehr guter zweiter Platz. Sie erreichten im Dressurteil 7,58 Punkte und steigerten sich noch einmal im Gelände, wo sie 8,36 Punkte erreichten. Platz drei erreichte der aus dem Zuchtgebiet Ostfriesland/ Altoldenburg stammende Jeton v. Der Alte Oldenburger aus der Zucht von Heinrich Wolters. Vorgestellt wurde der Viertplatzierte des Vorjahres von Franz-Josef May von den Pferdefreunden Stevertal (Dressur 7,08, Gelände 8,14).

Im Championat der vier- und fünfjährigen Fahrponys siegte an den Leinen von Bettina Winkler überragend die erst vierjährige Deutsche Reitponystute Delia v. Hesselteichs Grimaldi. Lothar Winkler und Elimar Thunert, die das Championat richteten sahen die Stute mit 16,66 Punkten deutlich vorn und auch Fremdfahrer Christian Koller zeigte sich begeistert. Er vergab ein „Ausgezeichnet“ für das Gefahrensein. Der aus Sachsen-Thüringen stammende Ulrich Müller, in dessen Stall die Siegerstute des Stutenchampionats von 2016 geboren ist, ist damit zum vierten Mal Züchter einer Fahrponychampionesse. Für Bettina Winkler vom Reit- und Fahrverein Gestüt Bretmühle war es der insgesamt 7. Titel in einem Championat für Junge Fahrpferde! Die bayerische Fahrerin Kathrin Karosser stellte den Reservesieger der Fahrponys vor, den aus der Zucht von Johann Schmid (Bay) stammenden fünfjährigen Edelbluthaflingerhengst Salvator SCH von San Remo. Auch sie lieferten einen guten Dressurteil ab, für den die Richter 16,0 Punkte vergaben. Auch der Fremdfahrer war voll des Lobes und vergab eine 9,0. Platz drei erreichte die von Karl-Heinz Finkler vorgestellte vierjährige in Brandenburg-Anhalt bei der Zuchtgemeinschaft der Wachtel GbR gezogene Haflingerstute DSP Merle (v. Aristorin). Hier vergaben die Richter 15,16 Punkte und der Fremdfahrer eine 7,8.

Das Championat der sechs- und siebenjährigen Fahrponys entschied die Vorjahreszweite für sich. Maruscha N, in Schleswig-Holstein gezogene Deutsche Reitponystute von Antares-Mangold abstammend, erreichte in der Dressur 7,66 Punkte und lieferte an den Leinen von Louise Hansen eine Spitzenleistung im Gelände ab, für die es eine 8,36 gab. Platz zwei ging an den von Kathrin Karosser vorgestellten Armani Ass v. Argentino Ass, ein siebenjähriger Edelbluthaflingerhengst aus bayerischer Zucht (Dressur 7,75, Gelände 8,21). Der Fahrponychampion der vier- und fünfjährigen von 2015 Naminio wurde an den Leinen von Christian Marquardt Dritter im Championat der Älteren. Der 6jährige Wallach siegte im Dressurteil mit 8,08 Punkten, konnte diese Leistung dann allerdings im Gelände (7,06) nicht wiederholen.
AL / PZVST

Ergebnisse:

Qualifikation 4- u. 5j. Schwere Warmblüter

Qualifikation 4-u. 5j. Ponys

Qualifikation 6-u. 7j. Schwere Warmblüter/ Ponys

Reitpferdeprüfung Schwere Warmblüter

kleines Finale 4-u. 5j. Schwere Warmblüter/ Ponys

Finale 6-u. 7j. Schwere Warmblüter

Finale 6-u. 7j. Ponys

Finale 4-u. 5j. Ponys

Finale 4-u. 5j. Schwere Warmblüter