FN-Bundeshengstschau der Haflinger- und Edelbluthaflingerhengste

München-Riem (fn-press). Am 5. und 6. Oktober findet auf der Olympia Reitanlage in München-Riem die alle vier Jahre ausgetragene FN-Bundeshengstschau der Haflinger- und Edelbluthaflinger statt. 

Zugelassen sind fünf- bis zwölfjährige Hengste der Rassen Haflinger und Edelbluthaflinger, die bei einer der Deutschen Reiterlichen Vereinigung angeschlossenen Züchtervereinigung gekört, im Hengstbuch I eingetragen und erfolgreich leistungsgeprüft sind. Alle Hengste mit einem ox-Blutanteil von 1,57 Prozent bis maximal 25 Prozent sind in dem Wettbewerb für Edelbluthaflinger zu nennen. Hengste mit mehr als 25 Prozent Genanteil der Veredlerrasse Arabisches Vollblut (bezogen auf sechs Generationen) sind nicht zugelassen. Hengste können nur von dem Verband benannt werden, bei dem sie ins Hengstbuch I eingetragen sind, müssen jedoch nicht die Lebensnummer des nennenden Verbandes besitzen.

Seit 2011 wird die Bundessschau nicht mehr nur als reiner Schauwettbewerb für fünf- bis zwölfjährige Hengste, sondern auch in den Sportdisziplinen Dressur, Springen und Fahren ausgetragen. Die Teilnahme ist freiwillig. Voraussetzung für alle Hengste, die an den Sportwettbewerben teilnehmen, ist auch die Vorstellung an der Hand im Schauwettbewerb. Bei allen Wettbewerben gilt eine Mindestnennzahl von fünf Nennungen pro Wettbewerb. Aus der Sport- und der Schaunote wird das arithmetische Mittel errechnet, aus dem dann die Endnote für den jeweiligen FN-Bundessiegertitel ermittelt wird. Alle Hengste, die eine Endnote von 8,0 und höher erzielt haben, erhalten eine von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) vergebene Bundesprämie. Diese Bundesprämie wird pro Hengst nur einmal vergeben. Hat der Hengst den Titel schon einmal erlangt, kann er sich nicht ein weiteres Mal erhalten.

Die komplette Ausschreibung gibt es unter www.pferd-aktuell.de/haflinger/haflinger-und-edelbluthaflinger.

FN-Bundesstutenschau: 168 Robustponystuten am Start

Siegerstute Fjord zum
Stutenchampionat 2017
Desiree v. Kalusha - Skagen
Zü./Bes.: Christian Lunze,
LichtenbergReservesiegerstute Shetlandpony
zum Stutenchampionat 2018
Tessa von Obernissa v.
Chris v. 't Zand - Waulkmill Macrory
Zü./Bes.: Eberhard Weinschenk,
Obernissa

Münster (fn-press). Eingebettet in die Handorfer Kleinpferdetage findet am Sonntag, 21. Juli, die FN-Bundesstutenschau Robustponys in Münster-Handorf statt. 168 Ponydamen der Rassen Shetland Pony, Deutsches Part-Bred Shetland Pony, Deutsches Classic Pony, Dartmoor Pony, Fell Pony und Highland Pony haben ihr Kommen angekündigt.

Das größte Kontingent stellen die Shetlandponys. Genau 100 Vertreterinnen ihrer Rasse treten zum Schaulaufen an, darunter 47 mit einer Größe von weniger als 87 Zentimeter. Wie alle anderen Teilnehmerinnen kämpfen auch sie um den Titel der Bundessiegerin. Dazu werden sie in rassespezifischen Wettbewerben vorgestellt und einzeln auf der Dreiecksbahn im Stand, Schritt und Trab gemustert und anschließend auf dem Ring rangiert. Dabei gelten die Beurteilungsmerkmale für die Rangierung gemäß der Zuchtziele der Rassen. Alle Stuten müssen mit einer Trense mit Wassergebiss gemäß LPO vorgestellt werden. Lediglich für die Minishetty-Stuten ist das Führen am Halfter zugelassen.

Die FN-Bundesstutenschau beginnt am 21. Juli um 9.30 Uhr mit den Dartmoor Ponys (Ring 2). Um 11.00 Uhr geht es auf Ring 1 mit den Fellponys und direkt danach mit den Deutschen Part-Bred Shetland-Ponys (87 cm u. größer) weiter. Gegen 11.40 Uhr treten dann in Ring 1 die Deutschen Classic Ponystuten gegeneinander an, in Ring 2 sind es die Highland Ponys. Nach der Mittagspause bilden dann gegen 13.20 Uhr die Shetland Ponys in beiden Ringen den Abschluss.

Weitere Informationen unter www.pferd-aktuell.de/bundesschauen/robustponys